Biographie
EIN EWIG REISENDER Zeljko Reljic wurde am 25.06.1972 in Sabac geboren. Bereits in seiner frühen Jugend entdeckte er seine große Liebe – die Musik. Aus Liebe wurde Leidenschaft und Zeljko brachte sich selbst die Kunst des Spielens von drei Musikinstrumenten bei. Er machte seine Leidenschaft zum Beruf und wurde Musiker.
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Zeljko Reljic wurde am 25.06.1972 in Sabac (Serbien), geboren. Bereits in seiner frühen Jugend entdeckte er seine große Liebe – die Musik. Aus Liebe wurde Leidenschaft und Zeljko brachte sich selbst die Kunst des Spielens von drei Musikinstrumenten bei. Er machte seine Leidenschaft zum Beruf und wurde Musiker. Der begabte Träumer folgte seinen Ambitionen und Wünschen und kam 2001 nach Österreich. In Wien fand er seinen Platz unter den Sternen der Ex-Yu Szene und wurde ein gefragter Musiker. Privat mag Zeljko Jazz und Blues und auch meditative Musik. Neben Musik zählen zu seinen Leidenschaft auch Antiquitäten, Oldtimern und Motorrädern. So setzt er sich oft, ohne jegliche Vorankündigung und konkretes Ziel auf sein Motorrad und düst in Richtung seiner Lieblingsdestination – Italien. Seine Freizeit verbringt er aber am liebsten mit seiner Tochter Olivera. Olivera besuchte eine Kunstschule und malt viel. Zeljko betrachtete ihre Bilder stets mit großem Interesse.

Ein Mitbringsel von diesen wundersamen Reisen seines Geistes sind Zeljkos Bilder und seit 2010 auch die Fotografien, die er im Jänner 2014 erstmalig im Kunstsalon in Sremski Karlovci (Serbien) dargestellt hat. Seit Mai 2013 ist er Mitglied des Verbandes bildender Künstler von Sabac. Eines Tages im Jahr 2006 ganz spontan und inspiriert durch seine kleine Tochter, griff er daher selbst zum Pinsel und fing an zu malen. Seitdem hat Zeljko über 100 Bilder geschaffen. Inspiration findet er bei seinen ziellosen Motorradfahrten, in Frühlings- und Herbstfarben, in der Architektur von Venedig, in den schlammigen Gewässern von Sava und Donau, im Duft der Heimat sowie bei seinen zahlreichen Begegnungen mit Menschen und den Erlebnissen in den Lokalen wo er Nacht für Nacht auftritt.

Hemingway behauptete, dass man bei Tag die Dinge nüchtern und unsentimental sieht und dass bei Nacht alles eine andere Geschichte sei. Deshalb malt Zeljko bei Nacht. Seine Inspiration verwandelt er in Bilder, die ein Spiegel seiner Seele sind. In jedem Spiegel, so sagt man jedoch, kann der Mensch auch das eigene Spiegelbild seiner Seele betrachten, sowie seine Wünsche, Hoffnungen und Befürchtungen wahrnehmen. Zeljkos Gedanken, Träume und Wünsche - obwohl er sie in seinen Bildern wiedergibt - bleiben uns allerdings verborgen, geheim - ja sogar fast ein wenig mystisch. Während des Malens in seinem Atelier erlebt Zeljko Katharsis. Durch die malerische Tätigkeit befreit er sich von negativen Gedanken und Alltagsproblemen und entspannt sich dabei auch gerne von einem anstrengenden Arbeitstag. In der schöpferischen Ekstase befreit sich sein Geist von irdischen Fesseln. Die gewonnene Freiheit nutzt er für die Reisen in nur ihm bekannte Sphären, wo Traum und Wirklichkeit ineinander gewoben sind. Ein Mitbringsel von diesen wundersamen Reisen seines Geistes sind Zeljkos Bilder und seit 2010 auch die Fotografien, die er im Jänner 2014 erstmalig im Kunstsalon in Sremski Karlovci (Serbien) dargestellt hat. Seit Mai 2013 ist er Mitglied des Verbandes bildender Künstler von Sabac.

Über seine malerische Tätigkeit in Österreich wurde bereits ein Buch veröffentlicht, in dem seine - in der Zeit von 2008 bis 2010 entstandenen - Werke vorgestellt wurden. Dieses Buch war bereits ein paar Tage nach dem Erscheinen vergriffen. Seine Bilder waren bereits auch bei einigen kleineren, jedoch gut besuchten Ausstellungen zu sehen. Weitere Ausstellungen sind bereits in Wien (Austria), München, Frankfurt (Deutschland), Sabac, Sombor, Novi Sad (Serbien), Opatija (Kroatien), Nessebar, Burgas (Bulgarien) und Prag (Tschechien) geplant. Sein Wunsch ist es, auch einmal in Frankreich und Italien auszustellen.

Durch die Freundschaft mit Zeljko sowie durch das Betrachten seiner Werke, die aus seiner, wie von einer höheren Macht geführten Hand entstehen, ist auch mir die Bedeutung von Goethes Worten bewusst geworden. Dieser meinte, dass Kunstwerke die Frucht des schöpferischen Geistes der menschlichen Natur sind. Zeljkos Geist ist anspruchsvoll, raffiniert, sensibel und sinnlich. Durch das Betrachten seiner Werke lernte ich einen anderen, neuen Zeljko kennen. Er ist nicht mehr nur der nette Junge aus der Nachbarschaft, der sein wahres "Ich" nicht offenbart, sondern ein reifer Mann, dessen Geist dazu fähig ist, sich auf eine besondere künstlerische Art und Weise auszudrücken, indem er uns anhand seiner mystischen Bilder einen Einblick in seine Seele gipt.